GFK als Rostschutz
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mpanzi
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GFK als Rostschutz
Hallo,
bin gerade etwas dabei den Spiti wieder etwas hübscher zu machen.
Wie immer gibt es immer mal wieder um die Radläufe Rostanfänge. Wegschleifen, grundieren, lackieren - einige Monate Ruhe. Aber ich schätze durch Steinschläge etc. kann das nicht dauerhaft halten. Ich fahre viel und auch das ganze Jahr mit dem Spiti - es ist kein Schönwetter-Auto.
Daher meine Idee ob es Sinn machen würde, wenn das Blech wieder schön grundiert ist, diese Stellen mit GFK zu verkleiden und dann das GFK zu lackieren. Das müsste doch ein sehr guter Schutz sein, oder gibt es da einen Denkfehler?
bin gerade etwas dabei den Spiti wieder etwas hübscher zu machen.
Wie immer gibt es immer mal wieder um die Radläufe Rostanfänge. Wegschleifen, grundieren, lackieren - einige Monate Ruhe. Aber ich schätze durch Steinschläge etc. kann das nicht dauerhaft halten. Ich fahre viel und auch das ganze Jahr mit dem Spiti - es ist kein Schönwetter-Auto.
Daher meine Idee ob es Sinn machen würde, wenn das Blech wieder schön grundiert ist, diese Stellen mit GFK zu verkleiden und dann das GFK zu lackieren. Das müsste doch ein sehr guter Schutz sein, oder gibt es da einen Denkfehler?
- Andi
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Re: GFK als Rostschutz
Dann rostets darunter
Willst du wirklich ruhe dann sandstrahlen,versiegeln,Zinkstaubgrundierung und Lack.
Willst du wirklich ruhe dann sandstrahlen,versiegeln,Zinkstaubgrundierung und Lack.
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mpanzi
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Re: GFK als Rostschutz
Hm, macht Sinn. Das mit der Zinkstaubfarbe ist ein superguter Hinweis. Ich kenne nur Zinklack aus der Dose. Das Zeug taugt nix, weil es zu leicht abnutzt. Aber Zinkstaubfarbe ist in einem Kunstharz, was die Sache wohl haltbarer macht. Zink ist ja auch direkt aktiver Rostschutz. Werde ich mir direkt besorgen.
Danke für den Tipp.
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- Andi
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Re: GFK als Rostschutz
Das Zeug benutz ich seit über 20 Jahren mit guten Langzeitergebnissen.
Wichtig ist den Rost ganz zu entfernen oder so zu versiegeln das keine Luft mehr rankommen kann.
Da gibts ein tolles Zeug von BOB,dünn wie Wasser zieht in jede Pore.
Nur die Grundierung ist nicht so toll deshalb das Zinkspray.
Wichtig ist den Rost ganz zu entfernen oder so zu versiegeln das keine Luft mehr rankommen kann.
Da gibts ein tolles Zeug von BOB,dünn wie Wasser zieht in jede Pore.
Nur die Grundierung ist nicht so toll deshalb das Zinkspray.
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- Jogi, HB
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Re: GFK als Rostschutz
Sprich aber vorher mit Deinem Lackierer, Zinkspray lässt sich nicht mit jeder Grundierung verarbeiten.
Eine sehr gute Rostschutzgrundierung ist zB. eine auf Epoxid-Basis, diese wird auch bei LKW-Chassis verwendet.
Jogi
Eine sehr gute Rostschutzgrundierung ist zB. eine auf Epoxid-Basis, diese wird auch bei LKW-Chassis verwendet.
Jogi
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- Andi
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Re: GFK als Rostschutz
Bei mir ist das Zinkspray die Grundierung.
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- Joerg
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Re: GFK als Rostschutz
Aber nur als galvanische Beschichtung, in Kunstharz gebettet sind die Zinkpartikel elektrisch isoliert und bewirken keinen aktiven Korrosionsschutz.mpanzi hat geschrieben:Zink ist ja auch direkt aktiver Rostschutz.
Zudem finde ich die Angaben auf den Dosen zum Zinkgehalt immer witzig. Da ist teilweise von 98% Zinkanteil die Rede. Würde das stimmen, hätte alleine der Inhalt einer 400ml-Dose ein Gewicht von 2,8kg...
Wenn der Korrosionsschutz funktionieren soll, muss der Untergrund rostfrei sein. Da dann einen mechanisch belastbaren Untergrund auftragen (wie die von Jogi erwähnte Grundierung auf EP-Basis), dann lackieren.
An steinschlaggefährdeten Bereichen kannst du vor dem Lackieren noch einen Steinschlagschutz spritzen.
Grüße
Jörg
...because they don't build cars like they used to...
- Jogi, HB
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Re: GFK als Rostschutz
OK, habe mich nicht richtig ausgedrückt, nicht jeder neue Lack lässt sich auf Zinkstaub, bzw. Zinkgrundierung optimal verarbeiten.
Jogi
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- Andi
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Re: GFK als Rostschutz
Das probiert mann vorher aus,sollte mann zumindest.
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mpanzi
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Re: GFK als Rostschutz
Aber wo ist dann der Vorteil? Ich wollte GFK (= Glasfasern und Kunstharz) verwenden. Gegenvorschlag ist Zinkgrundierung (= Zink und Kunstharz). Kommt mir plausibel vor, da Zink aktiv vor Rost schützt. Dann heisst es, dass es in dem Fall nicht so ist, weil das Zink ja im Kunstharz eingebettet und daher nicht aktiv ist - was auch durchaus Sinn ergibt. Also bleibt eigentlich nur das Kunstharz als Schutz. Und dann stelle ich mir Glasfasern stabiler als Zinkpartikel vor, wenn ein Stein vom Rad hochgeschleudert wird.Joerg hat geschrieben:Aber nur als galvanische Beschichtung, in Kunstharz gebettet sind die Zinkpartikel elektrisch isoliert und bewirken keinen aktiven Korrosionsschutz.mpanzi hat geschrieben:Zink ist ja auch direkt aktiver Rostschutz.
Zudem finde ich die Angaben auf den Dosen zum Zinkgehalt immer witzig. Da ist teilweise von 98% Zinkanteil die Rede. Würde das stimmen, hätte alleine der Inhalt einer 400ml-Dose ein Gewicht von 2,8kg...
Wenn der Korrosionsschutz funktionieren soll, muss der Untergrund rostfrei sein. Da dann einen mechanisch belastbaren Untergrund auftragen (wie die von Jogi erwähnte Grundierung auf EP-Basis), dann lackieren.
An steinschlaggefährdeten Bereichen kannst du vor dem Lackieren noch einen Steinschlagschutz spritzen.
Grüße
Jörg
Gedankenspiel:
GFK-Variante - alles sauber entrosten und mit Rostumwandler (hab das Zeugs an einem Stahlrohr im Garten ausprobiert (Langzeittest seit über einem Jahr), das Zeugs ist wirklich gut) grundiert, dann noch eine normale Grundierung drauf. Dann alles (Radlauf, Radkasten, Unterboden um den Radlauf herum) mit GFK verkleiden - Unterboden noch mit Unterbodenschutz einpinseln, Karosse aussen lackieren. Jetzt dürfte da keine Feuchtigkeit mehr durchkommen. Ein Steinschlag dürfte das GFK nicht beschädigen können - keine Risse, keine Feuchtigkeit, kein Rost.
Zink-Variante - Siehe oben, aber statt GFK mit der Zinkgrundierung. Das ergibt keine so schlagfeste Schicht und Risse könnten entstehen. Wasser kann eindringen - Zink wird nicht aktiv und bietet keinen Schutz. Dann kann der Rost unter dem Kunstharz der Zinkgrundierung wuchern und man sieht es nicht.
Verstehe ich was falsch?
- Brownie
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Re: GFK als Rostschutz
Die Kunst des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge
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Ölfinger
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Re: GFK als Rostschutz
Ich glaube ja fast an alles, aber nicht das man mit GFK das auf Blech auflaminiert ist ein Korrosionsschutz zu bewerkstelligen ist.
Bei GFK würde Polyester Harz ausscheiden da es selbst anfällig für Salzwasser ist. Ohne ein perfekt ausgeführtes Gelcoat zieht Salzwasser entlang der Fasern in das Lamiat und bilded Blasen die sich mit Wasserfüllen (War mal ein großes Thema bei gebrauchten Segelboten mit Polyesterümpfen)
Epoxid Harz wäre da wesentlich besser, aber da ist immer noch die kritische Verbindung zwischen Metall/Harz. Die bekommt man mit Hausmitteln nicht stabil hin.
Wie Zink eingeschlossen in Harz funktionieren soll ist mir nicht klar. Harz ist elektrisch isolierend. Ein Korrosionsschutz ist nur da gegeben wo Zinkpartikel das Metall berühern.
Grundlage eine guten Korrosionsschutzes ist die Qualität der Oberfläche die geschützt werden soll. Am besten sollte die sandgestrahlt sein. Mindestens aber gut entrostet und passiviert sein. Darauf eine gut haftende, plastische Lackschicht und für den Unterboden noch einen weichen Wachsunterbodenschutz.
Um eine stabil passivierte Oberfläche hinzubekommen hab in den letzten Wochen mit Fertan, Phosphorsäure und Tannin herumexperimentiert.
Das Ergebnis ist folgendes:
- Entrosten geht hervorragend mit verdünnter Phosphosäure (30%-40% ) und Wärme. (5 ltr 80% Säure 25 EUR in der Bucht)
- Stark vedünnte Phosphosäure 2%-10% bildet eine stabile passivierende Eisenphosphatschicht
- Eine Lösung aus Tannin, Wasser, Alkohol und einem Netzmittel bildet auf dem Eisenphosphat eine weitere Passivierungsschicht die Sauerstoff bindet. (Tanninpulver 5 EUR auch aus der Bucht)
Fertan funktioniert ähnlich, ist aber ein Kompromiss der weniger schnell und stark entrostet weil der Phosphorsäuregehalt relativ gering ist.
Im Prinzip ist das Ergebnis mit Fertan das gleiche, wie bei einer „diskreten“ Behandlung, allerdings sehr viel teurer als die selbstangerührte Variante. ( Fertan: 1 Ltr 20-30 EUR)
Leider habe ich keine Salzsprühkammer um die Beständigkeit schnell mal testen kann. Meine Probebleche liegen jetzt bei mir im Garten und werden natürlich bewittert. Nach zwei Wochen ist weder auf dem Fertan- noch auf den mit Eigenmixtur behandelten Blechen Korrosion zu sehen.
Grundsätzlich halte die so hergestellten Untergründe für die sichersten herzustellende Grundiergrundlage – mal abgesehen von galvanisch verzinkten Blechen – für einen Lack und plastischen Unterbodenschutzaufbau.
Dann kann man wen man will auch noch einen Spritzschutz einbauen......
Gruß
Ölfinger
Bei GFK würde Polyester Harz ausscheiden da es selbst anfällig für Salzwasser ist. Ohne ein perfekt ausgeführtes Gelcoat zieht Salzwasser entlang der Fasern in das Lamiat und bilded Blasen die sich mit Wasserfüllen (War mal ein großes Thema bei gebrauchten Segelboten mit Polyesterümpfen)
Epoxid Harz wäre da wesentlich besser, aber da ist immer noch die kritische Verbindung zwischen Metall/Harz. Die bekommt man mit Hausmitteln nicht stabil hin.
Wie Zink eingeschlossen in Harz funktionieren soll ist mir nicht klar. Harz ist elektrisch isolierend. Ein Korrosionsschutz ist nur da gegeben wo Zinkpartikel das Metall berühern.
Grundlage eine guten Korrosionsschutzes ist die Qualität der Oberfläche die geschützt werden soll. Am besten sollte die sandgestrahlt sein. Mindestens aber gut entrostet und passiviert sein. Darauf eine gut haftende, plastische Lackschicht und für den Unterboden noch einen weichen Wachsunterbodenschutz.
Um eine stabil passivierte Oberfläche hinzubekommen hab in den letzten Wochen mit Fertan, Phosphorsäure und Tannin herumexperimentiert.
Das Ergebnis ist folgendes:
- Entrosten geht hervorragend mit verdünnter Phosphosäure (30%-40% ) und Wärme. (5 ltr 80% Säure 25 EUR in der Bucht)
- Stark vedünnte Phosphosäure 2%-10% bildet eine stabile passivierende Eisenphosphatschicht
- Eine Lösung aus Tannin, Wasser, Alkohol und einem Netzmittel bildet auf dem Eisenphosphat eine weitere Passivierungsschicht die Sauerstoff bindet. (Tanninpulver 5 EUR auch aus der Bucht)
Fertan funktioniert ähnlich, ist aber ein Kompromiss der weniger schnell und stark entrostet weil der Phosphorsäuregehalt relativ gering ist.
Im Prinzip ist das Ergebnis mit Fertan das gleiche, wie bei einer „diskreten“ Behandlung, allerdings sehr viel teurer als die selbstangerührte Variante. ( Fertan: 1 Ltr 20-30 EUR)
Leider habe ich keine Salzsprühkammer um die Beständigkeit schnell mal testen kann. Meine Probebleche liegen jetzt bei mir im Garten und werden natürlich bewittert. Nach zwei Wochen ist weder auf dem Fertan- noch auf den mit Eigenmixtur behandelten Blechen Korrosion zu sehen.
Grundsätzlich halte die so hergestellten Untergründe für die sichersten herzustellende Grundiergrundlage – mal abgesehen von galvanisch verzinkten Blechen – für einen Lack und plastischen Unterbodenschutzaufbau.
Dann kann man wen man will auch noch einen Spritzschutz einbauen......
Gruß
Ölfinger
Die Tätigkeit anderer lernt man erst dann zu schätzen wenn man selbst mal dran gescheitert ist
- Andi
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Re: GFK als Rostschutz
Hab alles noch mal gelesen aber ganz versteh ich dich immer noch nicht.
Willst du eine Farbe aufbringen in der Glasfaser drin ist oder eine Glasfasermatte auflamenieren?
So eine Farbe ist mir nicht bekannt würde aber wenigstends etwas mehr sinn machen.
Willst du eine Farbe aufbringen in der Glasfaser drin ist oder eine Glasfasermatte auflamenieren?
So eine Farbe ist mir nicht bekannt würde aber wenigstends etwas mehr sinn machen.
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- 14Vorbesitzer
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Re: GFK als Rostschutz
Hi ja ich denke auch, das ist der "Knackpunkt"! Das Zeugs muss die Bewegungen/Verwindungen vom Blech mitmachen und die gleiche thermische Ausdehnung haben. Ein laminiertes GFK ist mit Sicherheit zu dick und unelastisch.Ölfinger hat geschrieben:...Epoxid Harz wäre da wesentlich besser, aber da ist immer noch die kritische Verbindung zwischen Metall/Harz. Die bekommt man mit Hausmitteln nicht stabil hin...
Gruß
Ölfinger
Das Zink soll nicht mechanisch schützen, sondern elektrochemisch. Solange "in der Nähe" von blankem Eisen Zink ist wird dieses eher oxidieren als das "edlere" Eisen. Anders ist das bei Zinn, da muss die Oberflächenschicht immer komplett und unbeschädigt sein. Beide Metalle legieren aber mit dem Eisen und daher sind diese Schichten sehr elastisch.
Beste Grüße
Volker
"The Triumph Spitfire Mk. 4. A car that echoes your go-ahead personality ; that is not only fun to drive, great to be seen in, and so good to look at, but immensely practical and reliable." BL Publ. No. T. 1039/1.74
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mpanzi
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Re: GFK als Rostschutz
Ich möchte, nachdem entrostet und grundiert wurde, eine oder zwei Schichten GFK auflaminieren und dann lackieren.