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Blattfeder nochmal einbauen?

Verfasst: 25. Feb 2007, 12:55
von karsten
Hallo,

ich habe meine Blattfeder ausgebaut, um sie mit frischem Fett und Dieters Vulcolan-Scheiben wieder aufzumöbeln. Sie sieht aber irgendwie nicht mehr so frisch aus:
Bild
Was würdet ihr machen, sie wiederverwenden? Federte nach Gefühl auch nicht schlechter als andere Spitihinterachsen, aber rutschen die Scheiben frei genug auf den Pittings? Oder sollte ich schleunigst eine neue oder überholte Feder kaufen?

Viele Grüße,
Karsten

Balttfeder nochmal einbauen?

Verfasst: 25. Feb 2007, 13:02
von Rorei
Hallo Karsten,
ich würde sie weiter verwenden. Über die paar Scheuerstellen brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Alles gut fetten und wieder einbauen.
Gruß Roland

Verfasst: 25. Feb 2007, 19:58
von Joerg
Hallo Karsten,

die Spuren an deiner Feder sind normal. Die originalen Radiergummis werden schon beim ersten absetzen des Autos auf die Räder komplett zusammengespresst, wodurch die Federblätter an den Enden auf dem jeweils unteren Blatt aufliegen.
Also nix dabei denken!


Gruß

Jörg

PS: mit einer überholten Blattfeder merkt man sofort, ob die hinteren Stoßdämpfer noch was taugen...

Verfasst: 25. Feb 2007, 21:28
von stefang60
meine sah genauso aus und federt dank Scheiben von Dieter wieder Top.

Ich würde an Deiner Stelle nach Montage in Mike Sanders Fettband wickeln oder mit ner Ledermanschette (Wie von Dieter empfohlen) packen, das soll auch noch was bringt. Den Gummi unterm Chinahäuschen und die äußern Silentgummis nicht vergessen..

bis zur Messe (oh, wie freu ich mich schon drauf...)

Verfasst: 26. Feb 2007, 10:01
von Brüchi
...sieht doch noch gut aus, also: weiter verwenden :wink:
Grüßlis, Brüchi

Verfasst: 26. Feb 2007, 23:50
von karsten
Ja fein, so hört man das gerne :wink:! Das Fettband habe ich schon bestellt, nur ein neuer Gummi für die Aufhängung im "Häuschen" und das richtige Fett fehlt noch. Leider ist das Forum von Axel Bubeniks Server nicht mehr durchsuchbar, da hatte ich einige Suchtreffer zur Blattfeder... :? Irgendetwas länger haltbares sollte es sein, oder? Molykote habe ich noch in Erinnerung. Im Werkatatthandbuch steht glaube ich Graphitfett (habe es gerade nicht zur Hand, liegt in der Garage). Noch eine Frage, bringt gründlicheres Entrosten was, oder ist das nach dem Einschmieren mit Fett eh' egal?

Viele Grüße und Danke für die Unterstützung,
Karsten

Verfasst: 27. Feb 2007, 00:12
von tomsail
hallo karsten,

wenn du das "häuschengummi" neu machst, dann auch blattfederaugen, strebenlager und am besten noch die differentiallager. daran hängt das ganze nämlich!
am besten keine normale gummiteile, sonden "superflex"-lagerbuchsen aus polyurethan.
dann hast du da erstmal eine weile "ruhe" :!:

..und es sieht dann so aus :mrgreen: :mrgreen: :
Bild

grüße
thomas

Verfasst: 27. Feb 2007, 00:43
von karsten
Neid! :shock: Ich poste jetzt mal kein Bild von meiner Hinterachse, vielleicht wenn sie fertig ist :wink:. Ich schaue mal, wo ich die Sachen bekomme, die Liste wird immer länger... Wenn man das schon mal auseinander hat... Stoßdämpfer habe ich auch schon überlegt, auf meinen klebt nur "made in India"... Standard, Monroe oder Koni, ich will jetzt aber keine Glaubenskriege anzetteln... 8) Auf jeden Fall warte ich mit der Teilebestellung darauf wie die Achswelle aussieht, mein Zweiarmabzieher ist 5mm zu kurz, leihe diese Woche einen anderen...

Grüße,
Karsten

Verfasst: 27. Feb 2007, 00:50
von tomsail
ähh.. halt, stop!

was willst du denn wo abziehen? mit nem zweiarmabzieher machst du u.u. mehr kaputt(krumm) als ganz!

zum abziehen der hinterradlager brauchst du einen speziellen abzieher der auf alle 4 radbolzen greift... :!: :!:

grüße
thomas

Verfasst: 27. Feb 2007, 01:26
von karsten
Keine Panik! Das habe ich schon hinter mir. Der Abzieher, den ich freundlicherweise von einem Spitfire-Kollegen (hallo Frank :D) geliehen bekommen habe, hat -man liest und hört da ja so manche Horrorgeschichten- zum Glück sehr gut funktioniert. Sonst wäre ich ja gar nicht am Simmerring angelangt... Es geht jetzt darum, die Antriebswelle vom Kugel- und Nadellager zu lösen, und da steht was von Zweiarmabzieher im Werkstatthandbuch. Oder bin ich da jetzt auf dem falschen Weg?

Viele Grüße,
Karsten

Verfasst: 27. Feb 2007, 07:10
von MKIII
karsten hat geschrieben: .... Es geht jetzt darum, die Antriebswelle vom Kugel- und Nadellager zu lösen, und da steht was von Zweiarmabzieher im Werkstatthandbuch. Oder bin ich da jetzt auf dem falschen Weg?
.....
Die Welle wird einfach mit einem Kunststoffhammer durchgeschlagen. Das Lagergehäuse hälst du dabei mit einer Hand fest :shock:

Verfasst: 27. Feb 2007, 08:45
von Brüchi
Hi karsten
genau wie Norbert schrieb: die Welle aus dem gehäuse raustreiben, die Lager sollten dann im Gehäuse stecken, nicht auf der Welle.
Oftmals ist der Nadellagersitz aber schon gut verschlissen und es hat sich etwas Material auf der Welle "aufgeworfen". Dann bedarf es etwas Gewalt, die Welle / Gehäuse zu trennen.
Dann kann man z.B. eine ALTE Mutter auf die Achse schrauben (die zentrale, grosse Mutter) und dann die gesamte Welle auf den Boden klopfen...also so dass die Mutter unten ist und das Kreuzgelenk oben....durch die "trägheit der Masse" wird das Gehäuse dann nach unten rausgetreiben.

Aber VORSICHT: die Mutter dient dabei als Verschleissteil !!!! Nicht mit aller Gewalt klopfen, denn dann könnte auch das Gewinde gestaucht werden!!!!

@ Thomas: nicht überall sind superflex Buchsen auch sinnvoll. Für das Diff würde ich die originalen Gummibuchsen nehmen, die dämpfen besser.
Aber dies ist halt meine persönliche Meinung....je härter die ganze Sache wird umso stärker wird das Blech/Eisen belastet.

Grüßlis, Brüchi

Verfasst: 27. Feb 2007, 21:14
von karsten
Hallo,

neue Muttern habe ich schon, allerdings kommt das Äxlein irgendwie nicht so cremig raus, wie ihr das beschreibt (mit großem Gummihammer und Holzstück kräftig bearbeitet). Ich versuche mal den Trick mit dem Boden... :twisted:

Viele Grüße,
Karsten

Verfasst: 26. Apr 2008, 13:15
von karsten
Hallo,

spät aber doch, ein paar Bilder von meiner Blattfeder und Hinterachse, nochmal danke an alle, die mir inner- und außerhalb des Forums geholfen haben! :top:

Gruß,
Karsten