Motorteststand und welches Öl?
- superspitchris
- Überflieger
- Beiträge: 4492
- Registriert: 6. Sep 2006, 12:18
- Wohnort: Bückeburg / Berenbusch
- Kontaktdaten:
- stefang60
- Überflieger
- Beiträge: 1004
- Registriert: 10. Sep 2006, 21:40
- Wohnort: 74196 Neuenstadt a. K.
Mal noch zum Thema Öl, ich kaufe mir immer ein 20L Großgebinde beim örtlichen Shellgroßhändler, steht Megol drauf, ist freigegeben von DB, VW, BMW etc., Erstraffinat und das Gebinde kostet knapp unter 50 EUR, also unter 2,50 der Liter...
Zum Thema Zeitgemäß, ich hab ne Kawa Z1 Bj. 75, ne Kawa KLR 600 Bj. 84, ein Golf GTI Bj. 83, ein Golf Turbodiesel Bj. 90 und überall gehört 20w50 rein bzw. ist es freigegeben oder gehört zu den Empfehlungen. Bei meinem Ex BMW 525i 24V von 1993 wars auch empfohlen.
What ever, ich fahrs nur noch, da stehen die 20 Liter auch nicht ab. Außer der Alltagsdiesel, der kriegt alle 7500 neu 15W40 da kostet mich der Liter Markenöl nur 1 EUR...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man seinem Auto damit was schlechtes tut. Ich weiß von einem einser GTI Fahrer, der hat voller Euphorie auf Vollsynthetic umgestellt und hatte kurz danach nen Schmierfilmabriss und nen Motortotalschaden. Beim Tauschmotor original VW hat man ihm die Verwendung untersagt... Ich bleibe beim altbewährten (Originaler, nichtüberholter Motor mit 98TKM), man hats ja gesehen mit Veepower, Biodiesel, den Schäden durch den neuen Sprit etc. Da glaube ich den Versprechungen der Prospekte nicht wirklich was...
Ich stimme in den mineralischen 20w50 Tenor mit ein und gelobe, nach der "Entfettung" meiner Schwenklager nur noch Getriebeöl zu nehmen
Zum Thema Zeitgemäß, ich hab ne Kawa Z1 Bj. 75, ne Kawa KLR 600 Bj. 84, ein Golf GTI Bj. 83, ein Golf Turbodiesel Bj. 90 und überall gehört 20w50 rein bzw. ist es freigegeben oder gehört zu den Empfehlungen. Bei meinem Ex BMW 525i 24V von 1993 wars auch empfohlen.
What ever, ich fahrs nur noch, da stehen die 20 Liter auch nicht ab. Außer der Alltagsdiesel, der kriegt alle 7500 neu 15W40 da kostet mich der Liter Markenöl nur 1 EUR...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man seinem Auto damit was schlechtes tut. Ich weiß von einem einser GTI Fahrer, der hat voller Euphorie auf Vollsynthetic umgestellt und hatte kurz danach nen Schmierfilmabriss und nen Motortotalschaden. Beim Tauschmotor original VW hat man ihm die Verwendung untersagt... Ich bleibe beim altbewährten (Originaler, nichtüberholter Motor mit 98TKM), man hats ja gesehen mit Veepower, Biodiesel, den Schäden durch den neuen Sprit etc. Da glaube ich den Versprechungen der Prospekte nicht wirklich was...
Ich stimme in den mineralischen 20w50 Tenor mit ein und gelobe, nach der "Entfettung" meiner Schwenklager nur noch Getriebeöl zu nehmen
fahren ist silber, schrauben ist Gold!
- MKIII
- Überflieger
- Beiträge: 7109
- Registriert: 11. Sep 2006, 09:46
- Wohnort: Mörfelden
Yea, der erste Ungläubige ist bekehrt, ich bringe das evangölium in die Weltstefang60 hat geschrieben: .Ich stimme in den mineralischen 20w50 Tenor mit ein und gelobe, nach der "Entfettung" meiner Schwenklager nur noch Getriebeöl zu nehmen
Gruß
Norbert
-------------------------------------------------------
"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
Norbert
-------------------------------------------------------
"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
-
ralf
-
Alex
Letzter Kommentar zum Öl : ( Zumindest für heute !!! )
Ölwechsel nach 5000 km : Schade um das 20w50 - nach 5000 km sieht mein 15W40 aus dem Spitfire noch aus wie neu. Eine um 10 Celsius reduzierte Öltemperatur bringt mehr .
So aus dem Kopf :
20 W ( SAE ) 40ct ( 40 Celsius ) 6ct ( 100 Celsius )
10 W ( SAE ) 30 ct( 40 Celsius ) 6 ct ( 90 Celsius )4ct ( 100Celsius )
Bei 100 Celsius oxidiert es in einem Öl erheblich heftiger als z.B noch bei 95 Celsius oder 90 Celsius. In der Industrie gilt die Faustregel, dass eine Reduzierung der Öltemperatur die Lebensdauer des Öls verdoppelt !
Ach ja : ct steht für centistokes also muss ich Celsius noch in Fahrenheit umrechnen. Bei centistokes ist das einfacher, weil 1 ct entspricht 1mm / s
Wer rechnet mir die Temperatur um ? Kelvin is´klar - aber Fahrenheit einfach so im Kopf wäre krass..........
Polymethylacrylate und Ethylen - Prophylen Zugaben verbessern den Viskositätsindex d.h. bei den höheren Temperaturen hat das Öl eine größere Viskosität. Bei 100 Grad ist aber in der Regel der Pivot point der VI Geraden.
Jetzt reichts !
Grüße
Alex
Ölwechsel nach 5000 km : Schade um das 20w50 - nach 5000 km sieht mein 15W40 aus dem Spitfire noch aus wie neu. Eine um 10 Celsius reduzierte Öltemperatur bringt mehr .
So aus dem Kopf :
20 W ( SAE ) 40ct ( 40 Celsius ) 6ct ( 100 Celsius )
10 W ( SAE ) 30 ct( 40 Celsius ) 6 ct ( 90 Celsius )4ct ( 100Celsius )
Bei 100 Celsius oxidiert es in einem Öl erheblich heftiger als z.B noch bei 95 Celsius oder 90 Celsius. In der Industrie gilt die Faustregel, dass eine Reduzierung der Öltemperatur die Lebensdauer des Öls verdoppelt !
Ach ja : ct steht für centistokes also muss ich Celsius noch in Fahrenheit umrechnen. Bei centistokes ist das einfacher, weil 1 ct entspricht 1mm / s
Wer rechnet mir die Temperatur um ? Kelvin is´klar - aber Fahrenheit einfach so im Kopf wäre krass..........
Polymethylacrylate und Ethylen - Prophylen Zugaben verbessern den Viskositätsindex d.h. bei den höheren Temperaturen hat das Öl eine größere Viskosität. Bei 100 Grad ist aber in der Regel der Pivot point der VI Geraden.
Jetzt reichts !
Grüße
Alex
- MKIII
- Überflieger
- Beiträge: 7109
- Registriert: 11. Sep 2006, 09:46
- Wohnort: Mörfelden
Wieso denn im Kopf umrechnen, man muss nur wissen wo es steht:
http://www.englisch-hilfen.de/texte/umrechnen.htm
30°C=86°F 40°C=104°F 100°C=212°F
http://www.englisch-hilfen.de/texte/umrechnen.htm
30°C=86°F 40°C=104°F 100°C=212°F
Gruß
Norbert
-------------------------------------------------------
"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
Norbert
-------------------------------------------------------
"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
- Brownie
- Überflieger
- Beiträge: 1125
- Registriert: 8. Sep 2006, 09:11
- Wohnort: Stuttgart-Feuerbach
Hallo,
vielleicht sollten wir dann noch einen Ölkühler fürs Schwenklager erfinden.
Auf einem kurvigen Pass wird das Öl im Schwenklager ja auch wärmer wie auf einer 200km Etappe auf der Autobahn......oder
Und für die, die Fett drin haben tuts auch der Fahrtwind.
öliger Gruß
Andreas
vielleicht sollten wir dann noch einen Ölkühler fürs Schwenklager erfinden.
Auf einem kurvigen Pass wird das Öl im Schwenklager ja auch wärmer wie auf einer 200km Etappe auf der Autobahn......oder
Und für die, die Fett drin haben tuts auch der Fahrtwind.
öliger Gruß
Andreas
Die Kunst des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge
-
Alex
...in ein Schwenklager gehört ja auch kein Öl ! Auch nicht wenn man das Lager unten schön zugelötet hat damit selbiges Öl nicht rausläuft !
In ein Schwenklager gehört ein dynamisch leichtes Fett oder eine Fettpaste dessen Grundöl eine große Viskosität hat und dessen Verdicker das Fett ( oder respektive die Paste ) schön an den Reibpartner haften lässt und die additivierten Festschmierstoffe am Einsatzort hält.
Meine Empfehlung : Molykote P 40 Paste
Die alte Ausführung ist schön grün und passt trefflich zum Lack.
Die neue Ausführung ist Vogelschiß braun und passt wunderbar zum Strassenschmutz !
Grundölviskosität sind 900 ct ( teilsynthetisch ) und die Festschmierstoffe schützen vorzüglich vor Reibkorrossion.
Salzsprühnebel : > 500 h
GRüße
alex
In ein Schwenklager gehört ein dynamisch leichtes Fett oder eine Fettpaste dessen Grundöl eine große Viskosität hat und dessen Verdicker das Fett ( oder respektive die Paste ) schön an den Reibpartner haften lässt und die additivierten Festschmierstoffe am Einsatzort hält.
Meine Empfehlung : Molykote P 40 Paste
Die alte Ausführung ist schön grün und passt trefflich zum Lack.
Die neue Ausführung ist Vogelschiß braun und passt wunderbar zum Strassenschmutz !
Grundölviskosität sind 900 ct ( teilsynthetisch ) und die Festschmierstoffe schützen vorzüglich vor Reibkorrossion.
Salzsprühnebel : > 500 h
GRüße
alex
- Brownie
- Überflieger
- Beiträge: 1125
- Registriert: 8. Sep 2006, 09:11
- Wohnort: Stuttgart-Feuerbach
Dann würde ich mich für die neue Ausführung entscheiden, könnte farblich zu meinem Spitti passen.
Aber Alex: Da ich dich noch als MolykoteExperten in Erinnerung habe würde ich dich doch mal darum bitten
eine kleine Aufstellung ins Thread zu stellen welche Typen Molykote wo am besten in den Spitfire passen. (Falls es das nicht schon gibt. Hatten im alten Forum schon mal ne Molykotediskussion glaube ich, bin aber grad zu faul danach zu suchen)
Molykote A z.B. wird auch in der Hinterachse meiner Guzzi empfohlen zusammen mit dem Castrol MTX vollsynt. GL5.
Sollten wir uns irgendwann mal irgendwo treffen geb ich dir auch ein Getränk deiner Wahl aus.
Gruß Andreas
Aber Alex: Da ich dich noch als MolykoteExperten in Erinnerung habe würde ich dich doch mal darum bitten
Molykote A z.B. wird auch in der Hinterachse meiner Guzzi empfohlen zusammen mit dem Castrol MTX vollsynt. GL5.
Sollten wir uns irgendwann mal irgendwo treffen geb ich dir auch ein Getränk deiner Wahl aus.
Gruß Andreas
Die Kunst des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge
-
Alex
....da hast Du völlig Recht Andreas - seit geraumer Zeit will ich schon so eine Aufstellung machen. Einfaches Motorenöl haben nicht - aber die P 40 Paste ist zum Beispiel über die Firma Kistenpfennig erhältlich. Kistenpfennig führt einen `onlineshop´ unter : www.molykoteshop.de
In sehr dringenden Fällen helfe ich natürlich mit einem Muster aus.
Molykote A ist eine Festschmierstoff Dispersion die dem Öl zugesetzt wird.
Wir sagen es vermindert Laufgeräusche und verlängert die Lebensdauer der Bauteile die damit in Berührung kommen. Ich habe meinem Differential 100 ml davon zukommen lassen - kann aber nicht behaupten, dass das Diff plötzlich ganz, ganz stille geworden ist. Die altgedienten Kollegen aus der Technik schwören jedenfalls auf Molykote A oder M 55 Dispersion.
Viele Grüße
Alex
In sehr dringenden Fällen helfe ich natürlich mit einem Muster aus.
Molykote A ist eine Festschmierstoff Dispersion die dem Öl zugesetzt wird.
Wir sagen es vermindert Laufgeräusche und verlängert die Lebensdauer der Bauteile die damit in Berührung kommen. Ich habe meinem Differential 100 ml davon zukommen lassen - kann aber nicht behaupten, dass das Diff plötzlich ganz, ganz stille geworden ist. Die altgedienten Kollegen aus der Technik schwören jedenfalls auf Molykote A oder M 55 Dispersion.
Viele Grüße
Alex
-
Alex
- MKIII
- Überflieger
- Beiträge: 7109
- Registriert: 11. Sep 2006, 09:46
- Wohnort: Mörfelden