Das Bier und unsere Umwelt...
Hallo, Freunde!
Sicher habt Ihr euch gewundert, dass ich so lange nichts habe von mir hören lassen. Das hatte einen triftigen Grund: Ich habe kurzfristig beschlossen, mich aktiv für unsere Umwelt einzusetzen.
Letztens habe ich einen Werbespot mit Günter Jauch gesehen dem zu entnehmen war, dass die Krombacher Brauerei und Greenpeace ein beispielloses Projekt zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen haben: Für jeden getrunkenen Kasten Krombacher Bier werden sie 1m² Urwald retten.
In mir erwachte sofort der bisher tief in meinem Innersten verborgen gewesene Naturfreund und Umweltschützer und so beschloss ich, auch meinen Beitrag zur Rettung der Urwälder beizutragen. Ich überwand meine Abneigung gegen promillehaltige Getränke und begann mit der Rettung.
Während ich so mit der Rettung des einen oder anderen Meters Regenwald beschäftigt war, kam meine Frau nach Hause. Bei der anschließend geführten, hitzigen Debatte mit ihr machte ich vermutlich die gleiche Erfahrung, wie tausende andere Umweltschützer vor mir auch: Ich stieß auf völliges Unverständnis. Der Urwald schien ihr völlig egal, mein Engagement für die Natur und das Leben aller Menschen lehnte sie völlig ab. Sie wollte nicht verstehen, dass man eine so große Aktion wie die Rettung der Natur nicht aufschieben kann, ganz gleich, ob es erst Vormittag ist oder nicht.
Da sie in keinster Weise einsichtig war und man(n) bereit sein muss, für die Vollbringung solcher Taten Opfer zu bringen, verließ ich das Haus. Niedergeschlagen, nein traurig, lief ich zunächst ziellos umher.
Angst beschlich meine Gedanken. Angst um die Wälder. Verzweiflung machte sich tief in meinem Inneren breit, denn mit jeder verstrichenen Minute hätte ich wieder einige Quadratzentimeter unwiederbringlicher Natur retten können.
Die Angst schnürte meine Kehle zu, die Verzweiflung ließ meinen Hals austrocknen.
Wie groß war da meine Freude, als ich unerwartet auf eine Versammlung gleichgesinnter Umweltaktivisten traf! Ich erkannte sie sofort, denn als Zeichen ihrer Verbundenheit hielten sie alle eine Flasche Krombacher in der Hand, die sie demonstrativ leerten.
Schnell nahmen sie mich in ihre Mitte auf und so erfuhr ich sehr bald, dass einige von ihnen sich bereits seit Jahren mit der Rettung ganzer Kontinente beschäftigen, unbeachtet von der Öffentlichkeit, genau hier, an diesem Kiosk! Ich bewunderte die Zeichen ihres teilweise jahrelangen Kampfes: Die von den Entbehrungen ausgemergelten Körper, die zum Aufforsten nötigen, prallen Bäuche, den Geruch nach jahrtausendealtem Urwaldboden, die mannigfaltigen Insekten und ich übersah auch nicht, dass sich einige beim Kampf um die Natur wohl die Zähne ausgebissen hatten.
Nachdem wir zusammen eine ungefähr tennisplatzgroße Menge natürlichem Urwaldes gerettet hatten stellte ich fest, dass der Schutz und die Rettung der Umwelt ihren Tribut zollten. Durch das lange Stehen schmerzten meine Füße, die Waden krampften, selbst die Zunge war durch die langen Debatten in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt: Ich hatte immer größere Mühen beim Aussprechen der großen Buchstaben eines Satzes oder Wortes. Aus diesem Grund beschloss ich, die Versammlung zu verlassen und machte mich auf die Suche nach weiteren Mitstreitern.
In einer Gaststätte ganz in der Nähe wurde ich dann auch sofort wieder fündig: Gut ein halbes Dutzend Umweltler hatte sich dort eingefunden und arbeitete hier im Verborgenen an der Rettung der natürlichen Ressourcen. Schnell war ich aufgenommen. Ich war gerührt als der Wirt meine Hand nahm und mir sagte: 'Junge, rette den Urwald, wir zählen auf Dich', und orderte die 4te Lokalrunde um unsere Aktion voranzutreiben. Da die anderen Gäste darauf bestanden, neben dem Urwald auch zusätzlich Gebiete wie die Sahara, die Wüste Gobi und die Lüneburger Heide wieder aufzuforsten und somit auch den Aufbau des heimischen Waldbestandes zu unterstützen, blieb mit nichts anderes übrig, als zu der Runde noch Jägermeister zu ordern.
Ganz schwindlig war mir vor Stolz und Glück, als ich viel später die Kneipe verließ. Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen! Leicht verschwommen zwar, aber dafür sah, nein fühlte ich, dass sich unsere gute Mutter Erde drehte. Nicht gleichmäßig und in eine Richtung, nein, es waren eher ruckartige Bewegungen in abwechselnde Richtungen.
Welch eine Erfahrung!
Vor Glück taumelnd lief ich zu meinem Auto und beschloss, einen Demonstrationszug durch die Kneipen der Innenstadt durchzuführen, um die vielen, anderen Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen.
So fuhr ich in Richtung Stadt und war gerade einem Ozonloch ausgewichen als ich am Straßenrand einen Streifenwagen entdeckte. Auf der Fahrbahn standen mehrere Polizisten und schauten in meine Richtung. Sie mussten von meinem Vorhaben erfahren haben, denn sie hielten gezielt mein Fahrzeug an. Von Vorkontrollen bei Demonstrationen hatte ich ja bereits gehört, war aber dennoch verwundert, wie schnell sich das rumgesprochen hatte.
Nachdem ich angehalten und aus meinem Wagen gestiegen war, entschloss ich mich zu einer spontanen Sitzblockade auf der Straße. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, war es keine rationell erklärbare Aktion, eher ein Zwang meines Unterbewusstseins. Ich saß und mein Körper weigerte sich, wieder aufzustehen. Mir widerfuhr das gleiche Schicksal wie Sitzblockierer in Brockdorf oder entlang der
Castor-Strecke: Ich wurde durch die Polizisten weggetragen. Auch sie wollten den ernst der Lage nicht verstehen, obwohl ich sie immer wieder darüber aufklärte.
Später, auf dem Revier erschien dann endlich ein Vernünftiger Mensch.
Er hörte sich mein Problem in aller Ruhe und sichtbar interessiert an und erklärte mir dann, dass er die Anzahl der von mir geretteten Bäume feststellen wolle. Ich hätte den Schutz der Umwelt quasi im Blut und er bräuchte aus diesem Grund etwas davon. Ich war glücklich, diesen verständnisvollen Menschen getroffen zuhaben. Mein Engagement würde amtlich festgehalten und der Nachwelt erhalten! Dafür gab ich ihm gerne mein Blut.
Wenig später befand ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Meinen Wagen hatten die netten Beamten behalten, damit er durch seine Abgase nicht alle meine Bemühungen wieder zerstört, wie sie mir erklärten.
Auch haben sie mir fest versprochen, nach dem Recyclingverfahren aus meinem Führerschein ein Flugblatt zur Unterstützung der Rettungsaktion zu machen.
Froh und mit der Gewissheit, etwas großartiges getan zu haben ging ich dann nach Hause. Unterwegs rettete ich an der Tankstelle noch ein paar Pflänzchen und erinnerte mich an eine alte Weissagung der Indianer:
Erst, wenn die letzte Ölplattform versenkt, das letzte Auto stillgelegt, die letzte Autobahn begrünt und die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr feststellen, dass Greenpeace nachts kein Bier verkauft.
In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Arbeitstag. Ich geh jetzt nochmal'n bisschen Wald retten.
Prost.
Jogi
Umweltschutz
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Hahahahaha
Die Zehn Gebote - Wie´s wirklich war...
In den Höhlen von Jerusalem ist eine Geschichtsrolle mit der wahren Entstehung der 10 Gebote aufgetaucht. Die israelische Regierung hat krampfhaft versucht, die Veröffentlichung zu verhindern. Leider zwecklos.
...und Moses stieg hinauf auf den Berg Sinai, geleitet von der Stimme Gottes. Sein Volk lagerte am Fusse des Berges und sein Vieh weidete in den grünen Auen. Nachdem Moses einen Tag lang geklettert war, sah er zwischen zerklüfteten Felsen das Licht. Ein rotes, überirdisches Licht war es, wie das Funkeln eines feurigen Sterns. Als es grün wurde, ging er weiter und erreichte die Stelle, welche Gott, der Herr ihm im Traum genannt hatte. Er stolperte über einen Ast und rieb sich das Knie, als ER erschien ...
'DU KNIEST VOR MIR, MEIN SOHN'
'Scheisse! Hier liegen Stöcke herum. Du könntest dir einen wohligeren Platz aussuchen, um mich zu treffen!'
'MOSES, KLAGE NICHT. ICH HABE DICH AUSERWÄHLT. ICH ERWARTETE DICH. ABER DU SIEHST MÜDE AUS?!'
'Ja, und ich habe auch nix an den Ohren, du brauchst also nicht so zu schreien! Ja, wir hatten gestern ein Fest!'
'WELCHES FEST? MIR ZU LOBPREISEN?'
'Ah, das ist schon besser von der Lautstärke! Äh, nein, die Beschneidung meines Sohnes Samuel!'
'IHR BESCHNEIDET EURE KINDER, ICH VERSTEHE NICHT?'
'Wie, du verstehst nicht? Na, da vorne, na dahaa!...die Pelle, du weisst schon, hä?'
'WAS IST DAS FÜR EIN SELTSAMES RITUAL? IST DAS VON MIR?'
'Können wir auch mal was machen, was nicht von dir ist? Ist der Herr dann vielleicht beleidigt, oder was??'
'LASSEN WIR DAS. TROTZDEM BIST DU ZU SPÄT!'
'Äh, ich hab´s nicht gleich gehört!'
'ABER ICH SANDTE DIR DOCH EIN ZEICHEN!?'
'Ja, ja, du erschreckst mich verdammt noch mal zu Tode mit deinen brennenden Dornenbüschen! Ich kann sie gar nicht so schnell auspissen, wie du...'
'MOSES, FLUCHE NICHT VOR DEM ANGESICHT DES HERRN, SONST...!'
'Sonst was?'
'VERGISS ES! NUN WILL ICH DIR GEBEN WIE VERSPROCHEN DIE ZEHN GEBOTE, NACH DENEN LEBEN SOLLEN DIE MENSCHEN. SCHREIBE SIE DARNIEDER UND BRINGE DEN BERG SIE HINAB!'
'Warum quatscht du so verquer? Bist du Yoda? Ich hab nix zu schreiben!'
'WIE, DU HAST NICHTS ZU SCHREIBEN?'
'Du hast mir nichts davon gesagt, daß ich was zu schreiben mitnehmen soll, verdammt! Moses, hast du gesagt, geh auf diesen gottverdammten, äh, also, geh auf diesen Berg, zerreiss dir dabei dein Beinkleid, frier dir den Arsch ab und bring was zu schreiben mit! Das hast du gesagt, ja?'
'NICHT DIREKT!'
'Du hast es nicht gesagt!'
'NUN, ICH DACHTE...'
'Du hast es nicht gesagt!'
'ICH ...'
'Du hast es nicht gesagt!'
'GUT! ICH HABE ES NICHT GESAGT! KÖNNEN WIR JETZT ANFANGEN? DU MUSST ES DIR DANN EBEN MERKEN!'
'Moment, Moment! Merken? Biste meschigge?'
'SOLL ICH DIR DIE ZEHN GEBOTE VIELLEICHT AUCH NOCH IN STEINTAFELN RITZEN?'
'Ja, das wär doch was, aber nicht zu gross, ich muss sie ja nachher schleppen!'
'ICH HÄTTE MIR VIELLEICHT DOCH JEMAND ANDEREN SUCHEN SOLLEN.....'
'Schon OK, alles klar, ich bin soweit, was geht ab, Alter? Können diese Augen lügen?'
'DAS ERSTE GEBOT: ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT. DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER NEBEN MIR HABEN!'
'Du sollst keine anderen Götter neben mir haben? Hast du Angst vor der Konkurrenz, oder was?'
'MOSES, SO SAGE MIR AUS DEM HERZEN: WÜRDEST DU ANDERE GÖTTER ANBETEN NEBEN MIR?'
'Hmm, ich weiss nicht! Kannst du Regen machen?'
'OB ICH....NATÜRLICH, ICH BIN DER HERRSCHER ÜBER DIE ELEMENTE'
'Und kriegen wir auch mal was Anderes ausser Manna?'
'IST DARAN WAS NICHT IN ORDNUNG?'
'Schon gut, schon gut! Wir sitzen nur alle in weichem Stuhl...'
'DAS ZWEITE GEBOT: DU SOLLST DEN NAMEN DES HERRN NICHT UNNÜTZ GEBRAUCHEN!'
'Versteh ich nicht! Ich darf nich´ mal Himmelherrgott
oder so sagen?'
'NEIN, MOSES!'
'Gottverdammt?'
'NEIN'
'Heilige Scheisse?'
'NEI-HEINNN'
'Äh, wie wär´s mit: Teufel nochmal?'
'MOSES, HALTE EIN DER BLASPHEMISCHEN WORTE!'
'Ok, ok! Mach einfach weiter, wenn du denkst, du bist soweit, ja? Auf Dein Zeichen!'
'DAS DRITTE GEBOT: DU SOLLST DEN FEIERTAG HEILIGEN!'
'Waasss? Schau dir den Mosche an, den faulen Sack, er...'
'ER HAT SEIN TAGEWERK GETAN, MOSES, WARUM SOLLTE ER NICHT DIE FRÜCHTE SEINER ARBEIT GENIESSEN, WÄHREND DU.....'
'Während ich was? Ich hüte Ziegen! Ist daran was Schlechtes?'
'NEIN, MOSES! JEDER NUTZE SEINE IHM GEGEBENE GABE...'
'Gabe? Er knetet ein paar Brote, wer weiss schon, was er da alles reintut, kratzt sich am Sack und das war´s?'
'MOSES, ZÜRNE IHM NICHT! ICH SPRECHE VOM SABBAT, DEM SIEBTEN TAG, AN DEM AUCH ICH GERUHT HABE, NACHDEM ICH DIE WELT ERSCHUF!'
'Wirst langsam alt, ja?'
'ICH WEISS WIRKLICH NICHT, WAS MICH BEWOG, DICH ZU WÄHLEN'
'Wenn du´s nicht weisst...'
'DAS VIERTE GEBOT: DU SOLLST VATER UND MUTTER EHREN!'
'Warum? Mein Vater ist ein verfaulter Knochen. Ich ehre ihn ja, er liegt auf dem grössten Karren und bekommt einmal in der Woche einen getrockneten Fisch. Das mit dem abgebrochenen Sonnenschutz war nicht meine Schuld. Hast Du nicht noch einen Platz frei für ihn? Du kannst ihn vor deine Türe schieben, dann zieht´s nicht so!'
'MOSES, DU SOLLST SIE EHREN, SIE SIND GOTTESFÜRCHTIGE MENSCHEN. UND DU BIST AUS IHREN LENDEN ERSCHAFFEN!'
'Genau! Und weil ich ihre Lenden geerbt habe, hab ich jetzt auch die Gicht! Hier! Immer wenn ich SO mache!'
'DANN MACH EINFACH NICHT SO!'
'Na Klasse! Als Arzt jedenfalls taugst du nichts! Und meine Mutter? Die hat einen Arsch, das sich zehn Schafe dahinter verbergen könnten! Mosche und David haben ihren Rock einmal mit unserem Gästezelt verwechselt. Mann, was für ein Geschrei das war!'
'ENTSCHULDIGE MOSES, DAS IST NUN WIRKLICH DEIN PROBLEM!'
'Mein Problem, ja? Na klar! Wie geht´ s jetzt weiter??'
'DAS FÜNFTE GEBOT: DU SOLLST NICHT TÖTEN!'
'Warum nicht?'
'NUN, ICH HAB´S GESAGT UND...!'
'Ich hab verstanden, was du gesagt hast! Du schreist ja schon wieder so! Was ist, wenn doch??'
'WIE BITTE?'
'Was passiert, wenn ich doch jemand so, kkrrrrkkkkk, am Hals eben?'
'DANN, ÄH, DANN ERHÄLTST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!'
'Das ist alles?'
'WAS HEISST DAS, DAS IST ALLES? FÜR EINEN GLÄUBIGEN MANN IST DAS HIMMELREICH DAS HÖCHSTE!'
'OK, OK! Für einen gläubigen Mann! Was ist, wenn´s aus Versehen passiert?'
'AUS VERSEHEN, JA??'
'Stell dir vor, ich gehe an einem schönen Tag durch die Wiese und zertrete eine, äh, sagen wir, Ameise, was dann?'
'DAS IST ETWAS ANDERES!'
'Sagtest Du nicht, Herr, daß alle Wesen gleich sind vor Deinem Angesicht?'
'DAS SAGTE ICH!'
'Aha, also!? Oder ich töte dir zu Ehren eine Ziege, was dann??'
'MOSES, DU GEHST MIR AUF DIE NERVEN HEUTE!'
'Schon gut, schon gut!! Mach weiter! Tu´ dir bloss keinen Zwang an! Mir muss man ja nix erklären!'
'DAS SECHSTE GEBOT: DU SOLLST NICHT EHEHBRECHEN!'
'Wie sollte ich auch? Judith ist den ganzen Tag bei mir! Ich hätte gar keine Gelegenheit.'
'AUCH WENN DEIN WEIB NICHT DA IST!!'
'Ach so! Na dann! Ist aber hart, das sag´ ich Dir!
'DAS SIEBTE GEBOT: DU SOLLST NICHT...'
'Wie viele kommen denn noch?'
'WIE VIELE WAS?'
'Wovon spreche ich, oh Herr?! Gesetze, äh, Gebote, was auch immer!'
'MOSES, ICH SAGTE DIR, ICH WERDE DIR ZEHN GEBOTE GEBEN! ZEHN! DU HÖRTEST SECHS, ALSO FOLGEN NOCH VIER!'
'Drei!'
'VIER!'
'Drei!'
'MOSES, WAS SOLL DIESE FEILSCHEREI, WIR SIND HIER NICHT AUF EINEM BAZAR!'
'War´n Versuch! Sollte lustig sein! Humor ist also auch Fehlanzeige! OK, lass hören!'
'DAS SIEBTE GEBOT: DU SOLLST NICHT STEHLEN!'
'Was ist das wieder für ´ne Scheisse!!'
'MOSES, ICH ERSUCHE DICH NOCH EINMAL, NICHT ZU FLUCHEN!'
'Und wenn ich doch stehle?'
'DANN ERHÄLTST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!'
'Das hatten wir schon! Das ist aber ein ziemlich dusseliges Gesetzbuch! Wie wär´s mit Eier ab?!'
'WIE BITTE?'
'Tschuldige, du hast ja keine Eier! Ihr Götter pflanzt euch ja durch Jungfernzeugung fort!'
'WER SAGT DAS?'
'Hmm, so Gerede eben unter den Männern.'
'GEREDE, JA? WÜRDEST DU JETZT BITTE, BITTE ZUHÖREN?!'
'Ja, ja!'
'DAS ACHTE GEBOT: DU SOLLST NICHT FALSCHES ZEUGNIS ABLEGEN WIDER DEINEM NÄCHSTEN!'
'Das ist doch Kappes!'
'ACH JA?'
'Ja! Also neulich, da sag ich zu meiner Judith, der Ismail, was der Sohn von Joseph ist, der treibt´s mit der Kuh von...'
'MOSES!'
'...dem David, dem Zahnlosen, wie wir ihn nennen, und da hat die Judith es dem David erzählt und...'
'MOSES!'
'...der hat es Joseph erzählt und dann? Mann, der hat vielleicht Mores gekriegt! Waassss isssss?'
'MOSES, GENAU DAS MEINE ICH! ANSTATT DEN RECHTEN WEG IHN ZU LEHREN, REDEST SCHLECHT DU ÜBER IHN!'
'Vor´s Maul gab´s! Und? Hat´s ihm geschadet? Hä?'
'DAS NEUNTE GEBOT: DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUSES!'
'Häää? Siehst du hier ein Haus? Schau dir diese beschissene Gegend doch einmal an, in die du uns geführt hast!'
'ICH? DU HAST SIE HIERHER GEFÜHRT!'
'Jetzt bin ich schuld? Wir hätten diesen Berg nicht erreicht!'
'EIN ANDERER HÄTTE ES AUCH GETAN.'
'Ich krieg die Motten! Ein anderer hätte es auch getan! Auf die Erklärung hab ich gewartet! Scheisse Mann...'
'RUHE JETZT!'
'Ja, ja!'
'MOSES! DU GERINGSCHÄTZT MICH! ICH....'
'Du hast mich doch ins Leben geholt! Ich bin nach deinem Ebenbild erschaffen! Vielleicht möchtest du ja mit der Sarah....'
'TREIB´S NICHT ZU WEIT, MOSES!'
'DAS ZEHNTE GEBOT: DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIBES, KNECHT, MAGD, VIEH, NOCH ALLES, WAS SEIN IST!'
'Na Klasse! Das lässt ja wenig Spielraum für Auslegungen, nicht wahr? Bin ich vielleicht ein Ziegenficker, wie die Griechen?'
'MOSES, NOCH EIN WORT UND ICH SCHICKE DICH UND DEIN VOLK 40 JAHRE DURCH DIE WÜSTE, WENN´S SEIN MUSS, IST DAS KLAR??'
'Äh, hab ich dir schon mal gesagt, daß du lustig aussiehst, wenn du Dich aufregst............?'
In den Höhlen von Jerusalem ist eine Geschichtsrolle mit der wahren Entstehung der 10 Gebote aufgetaucht. Die israelische Regierung hat krampfhaft versucht, die Veröffentlichung zu verhindern. Leider zwecklos.
...und Moses stieg hinauf auf den Berg Sinai, geleitet von der Stimme Gottes. Sein Volk lagerte am Fusse des Berges und sein Vieh weidete in den grünen Auen. Nachdem Moses einen Tag lang geklettert war, sah er zwischen zerklüfteten Felsen das Licht. Ein rotes, überirdisches Licht war es, wie das Funkeln eines feurigen Sterns. Als es grün wurde, ging er weiter und erreichte die Stelle, welche Gott, der Herr ihm im Traum genannt hatte. Er stolperte über einen Ast und rieb sich das Knie, als ER erschien ...
'DU KNIEST VOR MIR, MEIN SOHN'
'Scheisse! Hier liegen Stöcke herum. Du könntest dir einen wohligeren Platz aussuchen, um mich zu treffen!'
'MOSES, KLAGE NICHT. ICH HABE DICH AUSERWÄHLT. ICH ERWARTETE DICH. ABER DU SIEHST MÜDE AUS?!'
'Ja, und ich habe auch nix an den Ohren, du brauchst also nicht so zu schreien! Ja, wir hatten gestern ein Fest!'
'WELCHES FEST? MIR ZU LOBPREISEN?'
'Ah, das ist schon besser von der Lautstärke! Äh, nein, die Beschneidung meines Sohnes Samuel!'
'IHR BESCHNEIDET EURE KINDER, ICH VERSTEHE NICHT?'
'Wie, du verstehst nicht? Na, da vorne, na dahaa!...die Pelle, du weisst schon, hä?'
'WAS IST DAS FÜR EIN SELTSAMES RITUAL? IST DAS VON MIR?'
'Können wir auch mal was machen, was nicht von dir ist? Ist der Herr dann vielleicht beleidigt, oder was??'
'LASSEN WIR DAS. TROTZDEM BIST DU ZU SPÄT!'
'Äh, ich hab´s nicht gleich gehört!'
'ABER ICH SANDTE DIR DOCH EIN ZEICHEN!?'
'Ja, ja, du erschreckst mich verdammt noch mal zu Tode mit deinen brennenden Dornenbüschen! Ich kann sie gar nicht so schnell auspissen, wie du...'
'MOSES, FLUCHE NICHT VOR DEM ANGESICHT DES HERRN, SONST...!'
'Sonst was?'
'VERGISS ES! NUN WILL ICH DIR GEBEN WIE VERSPROCHEN DIE ZEHN GEBOTE, NACH DENEN LEBEN SOLLEN DIE MENSCHEN. SCHREIBE SIE DARNIEDER UND BRINGE DEN BERG SIE HINAB!'
'Warum quatscht du so verquer? Bist du Yoda? Ich hab nix zu schreiben!'
'WIE, DU HAST NICHTS ZU SCHREIBEN?'
'Du hast mir nichts davon gesagt, daß ich was zu schreiben mitnehmen soll, verdammt! Moses, hast du gesagt, geh auf diesen gottverdammten, äh, also, geh auf diesen Berg, zerreiss dir dabei dein Beinkleid, frier dir den Arsch ab und bring was zu schreiben mit! Das hast du gesagt, ja?'
'NICHT DIREKT!'
'Du hast es nicht gesagt!'
'NUN, ICH DACHTE...'
'Du hast es nicht gesagt!'
'ICH ...'
'Du hast es nicht gesagt!'
'GUT! ICH HABE ES NICHT GESAGT! KÖNNEN WIR JETZT ANFANGEN? DU MUSST ES DIR DANN EBEN MERKEN!'
'Moment, Moment! Merken? Biste meschigge?'
'SOLL ICH DIR DIE ZEHN GEBOTE VIELLEICHT AUCH NOCH IN STEINTAFELN RITZEN?'
'Ja, das wär doch was, aber nicht zu gross, ich muss sie ja nachher schleppen!'
'ICH HÄTTE MIR VIELLEICHT DOCH JEMAND ANDEREN SUCHEN SOLLEN.....'
'Schon OK, alles klar, ich bin soweit, was geht ab, Alter? Können diese Augen lügen?'
'DAS ERSTE GEBOT: ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT. DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER NEBEN MIR HABEN!'
'Du sollst keine anderen Götter neben mir haben? Hast du Angst vor der Konkurrenz, oder was?'
'MOSES, SO SAGE MIR AUS DEM HERZEN: WÜRDEST DU ANDERE GÖTTER ANBETEN NEBEN MIR?'
'Hmm, ich weiss nicht! Kannst du Regen machen?'
'OB ICH....NATÜRLICH, ICH BIN DER HERRSCHER ÜBER DIE ELEMENTE'
'Und kriegen wir auch mal was Anderes ausser Manna?'
'IST DARAN WAS NICHT IN ORDNUNG?'
'Schon gut, schon gut! Wir sitzen nur alle in weichem Stuhl...'
'DAS ZWEITE GEBOT: DU SOLLST DEN NAMEN DES HERRN NICHT UNNÜTZ GEBRAUCHEN!'
'Versteh ich nicht! Ich darf nich´ mal Himmelherrgott
oder so sagen?'
'NEIN, MOSES!'
'Gottverdammt?'
'NEIN'
'Heilige Scheisse?'
'NEI-HEINNN'
'Äh, wie wär´s mit: Teufel nochmal?'
'MOSES, HALTE EIN DER BLASPHEMISCHEN WORTE!'
'Ok, ok! Mach einfach weiter, wenn du denkst, du bist soweit, ja? Auf Dein Zeichen!'
'DAS DRITTE GEBOT: DU SOLLST DEN FEIERTAG HEILIGEN!'
'Waasss? Schau dir den Mosche an, den faulen Sack, er...'
'ER HAT SEIN TAGEWERK GETAN, MOSES, WARUM SOLLTE ER NICHT DIE FRÜCHTE SEINER ARBEIT GENIESSEN, WÄHREND DU.....'
'Während ich was? Ich hüte Ziegen! Ist daran was Schlechtes?'
'NEIN, MOSES! JEDER NUTZE SEINE IHM GEGEBENE GABE...'
'Gabe? Er knetet ein paar Brote, wer weiss schon, was er da alles reintut, kratzt sich am Sack und das war´s?'
'MOSES, ZÜRNE IHM NICHT! ICH SPRECHE VOM SABBAT, DEM SIEBTEN TAG, AN DEM AUCH ICH GERUHT HABE, NACHDEM ICH DIE WELT ERSCHUF!'
'Wirst langsam alt, ja?'
'ICH WEISS WIRKLICH NICHT, WAS MICH BEWOG, DICH ZU WÄHLEN'
'Wenn du´s nicht weisst...'
'DAS VIERTE GEBOT: DU SOLLST VATER UND MUTTER EHREN!'
'Warum? Mein Vater ist ein verfaulter Knochen. Ich ehre ihn ja, er liegt auf dem grössten Karren und bekommt einmal in der Woche einen getrockneten Fisch. Das mit dem abgebrochenen Sonnenschutz war nicht meine Schuld. Hast Du nicht noch einen Platz frei für ihn? Du kannst ihn vor deine Türe schieben, dann zieht´s nicht so!'
'MOSES, DU SOLLST SIE EHREN, SIE SIND GOTTESFÜRCHTIGE MENSCHEN. UND DU BIST AUS IHREN LENDEN ERSCHAFFEN!'
'Genau! Und weil ich ihre Lenden geerbt habe, hab ich jetzt auch die Gicht! Hier! Immer wenn ich SO mache!'
'DANN MACH EINFACH NICHT SO!'
'Na Klasse! Als Arzt jedenfalls taugst du nichts! Und meine Mutter? Die hat einen Arsch, das sich zehn Schafe dahinter verbergen könnten! Mosche und David haben ihren Rock einmal mit unserem Gästezelt verwechselt. Mann, was für ein Geschrei das war!'
'ENTSCHULDIGE MOSES, DAS IST NUN WIRKLICH DEIN PROBLEM!'
'Mein Problem, ja? Na klar! Wie geht´ s jetzt weiter??'
'DAS FÜNFTE GEBOT: DU SOLLST NICHT TÖTEN!'
'Warum nicht?'
'NUN, ICH HAB´S GESAGT UND...!'
'Ich hab verstanden, was du gesagt hast! Du schreist ja schon wieder so! Was ist, wenn doch??'
'WIE BITTE?'
'Was passiert, wenn ich doch jemand so, kkrrrrkkkkk, am Hals eben?'
'DANN, ÄH, DANN ERHÄLTST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!'
'Das ist alles?'
'WAS HEISST DAS, DAS IST ALLES? FÜR EINEN GLÄUBIGEN MANN IST DAS HIMMELREICH DAS HÖCHSTE!'
'OK, OK! Für einen gläubigen Mann! Was ist, wenn´s aus Versehen passiert?'
'AUS VERSEHEN, JA??'
'Stell dir vor, ich gehe an einem schönen Tag durch die Wiese und zertrete eine, äh, sagen wir, Ameise, was dann?'
'DAS IST ETWAS ANDERES!'
'Sagtest Du nicht, Herr, daß alle Wesen gleich sind vor Deinem Angesicht?'
'DAS SAGTE ICH!'
'Aha, also!? Oder ich töte dir zu Ehren eine Ziege, was dann??'
'MOSES, DU GEHST MIR AUF DIE NERVEN HEUTE!'
'Schon gut, schon gut!! Mach weiter! Tu´ dir bloss keinen Zwang an! Mir muss man ja nix erklären!'
'DAS SECHSTE GEBOT: DU SOLLST NICHT EHEHBRECHEN!'
'Wie sollte ich auch? Judith ist den ganzen Tag bei mir! Ich hätte gar keine Gelegenheit.'
'AUCH WENN DEIN WEIB NICHT DA IST!!'
'Ach so! Na dann! Ist aber hart, das sag´ ich Dir!
'DAS SIEBTE GEBOT: DU SOLLST NICHT...'
'Wie viele kommen denn noch?'
'WIE VIELE WAS?'
'Wovon spreche ich, oh Herr?! Gesetze, äh, Gebote, was auch immer!'
'MOSES, ICH SAGTE DIR, ICH WERDE DIR ZEHN GEBOTE GEBEN! ZEHN! DU HÖRTEST SECHS, ALSO FOLGEN NOCH VIER!'
'Drei!'
'VIER!'
'Drei!'
'MOSES, WAS SOLL DIESE FEILSCHEREI, WIR SIND HIER NICHT AUF EINEM BAZAR!'
'War´n Versuch! Sollte lustig sein! Humor ist also auch Fehlanzeige! OK, lass hören!'
'DAS SIEBTE GEBOT: DU SOLLST NICHT STEHLEN!'
'Was ist das wieder für ´ne Scheisse!!'
'MOSES, ICH ERSUCHE DICH NOCH EINMAL, NICHT ZU FLUCHEN!'
'Und wenn ich doch stehle?'
'DANN ERHÄLTST DU KEINEN EINLASS INS HIMMELREICH!'
'Das hatten wir schon! Das ist aber ein ziemlich dusseliges Gesetzbuch! Wie wär´s mit Eier ab?!'
'WIE BITTE?'
'Tschuldige, du hast ja keine Eier! Ihr Götter pflanzt euch ja durch Jungfernzeugung fort!'
'WER SAGT DAS?'
'Hmm, so Gerede eben unter den Männern.'
'GEREDE, JA? WÜRDEST DU JETZT BITTE, BITTE ZUHÖREN?!'
'Ja, ja!'
'DAS ACHTE GEBOT: DU SOLLST NICHT FALSCHES ZEUGNIS ABLEGEN WIDER DEINEM NÄCHSTEN!'
'Das ist doch Kappes!'
'ACH JA?'
'Ja! Also neulich, da sag ich zu meiner Judith, der Ismail, was der Sohn von Joseph ist, der treibt´s mit der Kuh von...'
'MOSES!'
'...dem David, dem Zahnlosen, wie wir ihn nennen, und da hat die Judith es dem David erzählt und...'
'MOSES!'
'...der hat es Joseph erzählt und dann? Mann, der hat vielleicht Mores gekriegt! Waassss isssss?'
'MOSES, GENAU DAS MEINE ICH! ANSTATT DEN RECHTEN WEG IHN ZU LEHREN, REDEST SCHLECHT DU ÜBER IHN!'
'Vor´s Maul gab´s! Und? Hat´s ihm geschadet? Hä?'
'DAS NEUNTE GEBOT: DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUSES!'
'Häää? Siehst du hier ein Haus? Schau dir diese beschissene Gegend doch einmal an, in die du uns geführt hast!'
'ICH? DU HAST SIE HIERHER GEFÜHRT!'
'Jetzt bin ich schuld? Wir hätten diesen Berg nicht erreicht!'
'EIN ANDERER HÄTTE ES AUCH GETAN.'
'Ich krieg die Motten! Ein anderer hätte es auch getan! Auf die Erklärung hab ich gewartet! Scheisse Mann...'
'RUHE JETZT!'
'Ja, ja!'
'MOSES! DU GERINGSCHÄTZT MICH! ICH....'
'Du hast mich doch ins Leben geholt! Ich bin nach deinem Ebenbild erschaffen! Vielleicht möchtest du ja mit der Sarah....'
'TREIB´S NICHT ZU WEIT, MOSES!'
'DAS ZEHNTE GEBOT: DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN WEIBES, KNECHT, MAGD, VIEH, NOCH ALLES, WAS SEIN IST!'
'Na Klasse! Das lässt ja wenig Spielraum für Auslegungen, nicht wahr? Bin ich vielleicht ein Ziegenficker, wie die Griechen?'
'MOSES, NOCH EIN WORT UND ICH SCHICKE DICH UND DEIN VOLK 40 JAHRE DURCH DIE WÜSTE, WENN´S SEIN MUSS, IST DAS KLAR??'
'Äh, hab ich dir schon mal gesagt, daß du lustig aussiehst, wenn du Dich aufregst............?'
Gruß
Norbert
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"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980
Norbert
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"Alt werden ist nix für Feiglinge"
Fuhrpark: Spitfire MK3 1969, Porsche V108 1960, NSU Max 1954, Honda CY50 1980