SU-Vergaser revidieren
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Gasfuus
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Re: SU-Vergaser revidieren
Hallo und Dank an die vielen Hilfsbereiten,
in der Zwischenzeit habe ich - im Wesentlichen durch kleinschrittige Beratung von Jogi - festgestellt, dass der hintere WaxStat nicht mehr funktioniert und der Düsenstock nicht mehr hoch kommt. Später die Vergaser abgebaut und dann doch an Jogi geschickt, der sie mit den Ersatzteilen, die ich mir bereits von JPA hab schicken lassen, revidiert hat.
Nun habe ich die Version ohne WaxStat.
Zwei Wochen später Vergaser wieder dran, und JUHU, mit der Grundeinstellung von Jogi sprang der Motor tatsächlich schon an.
In der letzten Woche habe ich dann mit einem Synchronometer und den Anweisungen von SU/Jogi alles eingestellt. Leider ohne CO-Tester, sondern nur mit den anderen Möglichkeiten aus der Beschreibung. Die Gemischüberprüfung hole ich noch nach.
Jetzt, wo der Motor wieder läuft, konnte ich auch den Zündzeitpunkt erneut überprüfen. Im Leerlauf dümpelte er bei etwa 800 Touren bei 0° rum. Kaum hatte ich den Zündzeitpunkt auf 10° VOR gestellt, lief der Motor gleich viel flotter und ruhiger.
Resultat: Der Zündzeitpunkt hatte sich verstellt und in der Werkstatt hatte der hintere WaxStat aufgegeben.
Ich freu mich schon auf die erste Probefahrt.
Viele Grüße
Euer Gasfuus
in der Zwischenzeit habe ich - im Wesentlichen durch kleinschrittige Beratung von Jogi - festgestellt, dass der hintere WaxStat nicht mehr funktioniert und der Düsenstock nicht mehr hoch kommt. Später die Vergaser abgebaut und dann doch an Jogi geschickt, der sie mit den Ersatzteilen, die ich mir bereits von JPA hab schicken lassen, revidiert hat.
Nun habe ich die Version ohne WaxStat.
Zwei Wochen später Vergaser wieder dran, und JUHU, mit der Grundeinstellung von Jogi sprang der Motor tatsächlich schon an.
In der letzten Woche habe ich dann mit einem Synchronometer und den Anweisungen von SU/Jogi alles eingestellt. Leider ohne CO-Tester, sondern nur mit den anderen Möglichkeiten aus der Beschreibung. Die Gemischüberprüfung hole ich noch nach.
Jetzt, wo der Motor wieder läuft, konnte ich auch den Zündzeitpunkt erneut überprüfen. Im Leerlauf dümpelte er bei etwa 800 Touren bei 0° rum. Kaum hatte ich den Zündzeitpunkt auf 10° VOR gestellt, lief der Motor gleich viel flotter und ruhiger.
Resultat: Der Zündzeitpunkt hatte sich verstellt und in der Werkstatt hatte der hintere WaxStat aufgegeben.
Ich freu mich schon auf die erste Probefahrt.
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Euer Gasfuus
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Re: SU-Vergaser revidieren
Danke, dass Du Dich dazu nochmal rückgemeldet hast! Ist interessant , ich habe immer mitgelesen und freue mich über die Auflösung. Hoffentlich hast Du jetzt erstmal Ruhe vor Problemen und Spass am Auto!
@jogi: --- Respekt ! ---
LG
Volker
@jogi: --- Respekt ! ---
LG
Volker
"The Triumph Spitfire Mk. 4. A car that echoes your go-ahead personality ; that is not only fun to drive, great to be seen in, and so good to look at, but immensely practical and reliable." BL Publ. No. T. 1039/1.74
- MiSt
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Re: SU-Vergaser revidieren
Also ist der hintere Vergaser im Laufe der Überführungsfahrt defekt gegangen, konkret das Waxstat-System. Das ist schon eine ordentliche Portion Pech, noch mehr Pech war dann allerdings, an diese planlose, aber gierige Werkstatt geraten zu sein.
Ich würde mich sehr, sehr, sehr, sehr gerne mitfreuen, aber für mich ist das Ganze noch nicht "rund".
Ob sich die Zündung im Laufe der Überführungsfahrt verstellt hatte (wohl NEIN), hatten wir "hinter den Kulissen" eigentlich geklärt? Denn irgendwie muss die Zündung auf 0° "gerutscht" sein (was ein Zufall!!!) - das war sie nämlich vor der Überführungsfahrt DEFINITIV NICHT. Kandidaten dafür sind:
1) diese *zensiert* Werkstatt hat das sachkenntnisfrei verstellt
2) ein Ablesefehler (die Pistole kann per Stellrädchen Winkelgrade addieren, sodass man auf OT blitzen muss)
- also entweder die Pistole auf Null und auf die 10° blitzen
- oder die Pistole auf 10° und auf OT blitzen
- aber nicht beides, das sind dann 20° und der Motor wird unter Last Sturm klingeln
3) OT ist nicht da, wo er laut Riemenscheibe angeblich ist
Wegen des Spiels im Keil der Befestigung würde ich nach wie vor dazu raten, zu überprüfen, ob die Steuerkette nicht einen Zahn übergesprungen ist. OT auf der Riemenscheibe stimmt dann NICHT MEHR, und jede Zündungseinstellung ist FALSCH bis hin zu einem erheblichen Risiko für den Motor, mal abgesehen davon, dass er mit falschen Steuerzeiten eh grundlegend keine Power (*) hat. Die Räder haben 42 bzw. 21 Zähne, also macht ein Übersprung bei 42Z 360°/42 = 9° (ui ... ... ...) aus, bei den 21Zähnen wären es sogar 18°.
(* NB und schon ein-zweimal geschrieben: das Auto hatte volle Leistung, solange wir es gefahren sind, hat also seine im Schein eingetragene Vmax nach GPS recht easy erreicht, und hatte ordentlichen Durchzug, mehrmals dokumentiert mit der Race Timer App für 100-130km/h)
Ich würde mich sehr, sehr, sehr, sehr gerne mitfreuen, aber für mich ist das Ganze noch nicht "rund".
Ob sich die Zündung im Laufe der Überführungsfahrt verstellt hatte (wohl NEIN), hatten wir "hinter den Kulissen" eigentlich geklärt? Denn irgendwie muss die Zündung auf 0° "gerutscht" sein (was ein Zufall!!!) - das war sie nämlich vor der Überführungsfahrt DEFINITIV NICHT. Kandidaten dafür sind:
1) diese *zensiert* Werkstatt hat das sachkenntnisfrei verstellt
2) ein Ablesefehler (die Pistole kann per Stellrädchen Winkelgrade addieren, sodass man auf OT blitzen muss)
- also entweder die Pistole auf Null und auf die 10° blitzen
- oder die Pistole auf 10° und auf OT blitzen
- aber nicht beides, das sind dann 20° und der Motor wird unter Last Sturm klingeln
3) OT ist nicht da, wo er laut Riemenscheibe angeblich ist
Wegen des Spiels im Keil der Befestigung würde ich nach wie vor dazu raten, zu überprüfen, ob die Steuerkette nicht einen Zahn übergesprungen ist. OT auf der Riemenscheibe stimmt dann NICHT MEHR, und jede Zündungseinstellung ist FALSCH bis hin zu einem erheblichen Risiko für den Motor, mal abgesehen davon, dass er mit falschen Steuerzeiten eh grundlegend keine Power (*) hat. Die Räder haben 42 bzw. 21 Zähne, also macht ein Übersprung bei 42Z 360°/42 = 9° (ui ... ... ...) aus, bei den 21Zähnen wären es sogar 18°.
(* NB und schon ein-zweimal geschrieben: das Auto hatte volle Leistung, solange wir es gefahren sind, hat also seine im Schein eingetragene Vmax nach GPS recht easy erreicht, und hatte ordentlichen Durchzug, mehrmals dokumentiert mit der Race Timer App für 100-130km/h)
Michael St*****
Beware the fisherman, who's casting out his line into a dried-up river bed.
Don't try to tell him, 'cos he won't believe you.
Throw some bread to the ducks instead, it's easier that way.
(Tony Banks, Genesis)
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- ThomasE
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Re: SU-Vergaser revidieren
Hmmm
Die Steuerkette hat aber nix mit OT Anzeige auf der Riemenscheibe zu tun!
Die Steuerkette hat aber nix mit OT Anzeige auf der Riemenscheibe zu tun!
Hab nach vielen Monden wieder angefangen an alten Autos rum zu schrauben.
- MiSt
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Re: SU-Vergaser revidieren
Das gesamte Timing im Motor stimmt nur dann, wenn die beiden Kettenblätter richtig montiert sind und die Kette richtig liegt. Dann, und nur genau dann, stimmt die Lage der OT-Markierung auf der Riemenscheibe zum Zündungs-OT des 1. Zylinders. Und genau deshalb gibt es den Keil zwischen KW-Kettenblatt und Riemenscheibe, sonst wäre es nicht nötig/wichtig, die Geometrie zwischen den beiden exakt und präzise sicher zu stellen. Und deshalb sollte da auch kein Spiel sein.
Wen das Auto bei mir geblieben wäre, und ich hätte irgendwann diese special effects kassiert, die Gasfuus im Laufe der Überführungsfahrt erlebt hat, hätte ich das überprüft im Zusammenhang mit der Reparatur (wie auch immer die Werkstatt das gemacht hat) des Keils.
Wenn das unnötig gewesen wäre, wäre es halt schade um die (meine) Zeit gewesen
.
Falls da doch noch ein Problem lauert, hat der Motor nun
- funktionsfähige Vergaser
- inkorrekte Steuerzeiten
- und einen anderen Zündzeitpunkt relativ zu den Ventilöffnungszeiten als man einzustellen glaubt
Wäre mir halt nicht egal, aber es ist auch nicht mehr mein Problem - falls es eben überhaupt eines ist.
Wen das Auto bei mir geblieben wäre, und ich hätte irgendwann diese special effects kassiert, die Gasfuus im Laufe der Überführungsfahrt erlebt hat, hätte ich das überprüft im Zusammenhang mit der Reparatur (wie auch immer die Werkstatt das gemacht hat) des Keils.
Wenn das unnötig gewesen wäre, wäre es halt schade um die (meine) Zeit gewesen
Falls da doch noch ein Problem lauert, hat der Motor nun
- funktionsfähige Vergaser
- inkorrekte Steuerzeiten
- und einen anderen Zündzeitpunkt relativ zu den Ventilöffnungszeiten als man einzustellen glaubt
Wäre mir halt nicht egal, aber es ist auch nicht mehr mein Problem - falls es eben überhaupt eines ist.
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- Ansgar
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Re: SU-Vergaser revidieren
Moin,
In der Zeit laut Rechnung kann ich zum Beispiel nicht den Kühler , Riemenscheibe, Steuergehäusedeckel und alles was dazu gehört den Keil zu erneuern, wechseln. Kurbelwellenritzel muss gezogen werden, OT Muss exakt festgestellt werden usw. Denke, meine persönliche Meinung.
Die Werkstatt hat einfach die Mutter der KW fest gezogen und keinen neuen Keil verwendet. Alleine den exakten OT fest zustellen ist aufwendig.
Kopf runter, oder Ventil auf Kolben stellen. Taster über Zündkerzenloch halte ich für ungenau, da leicht schief getastet wird.
Aber Markus hat es glaube ich schon gemacht. Aber wenn er jetzt läuft.....
Viel Spaß im Sommer mit dem kleinen
In der Zeit laut Rechnung kann ich zum Beispiel nicht den Kühler , Riemenscheibe, Steuergehäusedeckel und alles was dazu gehört den Keil zu erneuern, wechseln. Kurbelwellenritzel muss gezogen werden, OT Muss exakt festgestellt werden usw. Denke, meine persönliche Meinung.
Die Werkstatt hat einfach die Mutter der KW fest gezogen und keinen neuen Keil verwendet. Alleine den exakten OT fest zustellen ist aufwendig.
Kopf runter, oder Ventil auf Kolben stellen. Taster über Zündkerzenloch halte ich für ungenau, da leicht schief getastet wird.
Aber Markus hat es glaube ich schon gemacht. Aber wenn er jetzt läuft.....
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Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen.
Ein getunter Spitfire ist das schnellste Zündplättchen der Welt !
Gruß Ansgar
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- Jogi, HB
- Überflieger
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Re: SU-Vergaser revidieren
Die Vergaser wurden zerlegt,im Ultraschallbad gereinigt, und mit Neuteilen (Starre Düsenstöcke) wieder vervollständigt.
Neue Düsenstöcke, Drosselklappenwellen, Drosselklappen, Schwimmerkammerventile und Gestänge sowie Dichtungen.
Alles vernünftig gereinigt und mit Sachverstand aufgebaut und Grundeingestellt.
Eine Waxtattdüse hatte ca. 2mm Spiel........die Andere war "Festgemauert".
Drosselklappenwellen wiesen auch Einlaufspuren auf.
Das passiert schleichend, und nicht auf einer 3 Stündigen Überführungsfahrt.
Dass die Zündung verstellt war liegt mit 100% Sicherheit an ungeschickte oder unwissende Hände.
Der Spitfire springt nun an, hat die Zündung auf 10° gestellt, Synchronisation klappt, nur eben die Gemischfrage steht noch offen (Test mit "Liftpins" war erfolgreich) nun nur noch Feieinstellung.
Eine Frage hätte ich da noch an diejenigen, die immer noch behaupten, dass die Steuerzeiten nicht stimmen:
Wie soll die Steuerkette übergesprungen sein? Dann wären die Zahnräder derart runten ebenso der Kettenspanner und der Motor müsste einen Lärm wie ein Kiesbagger von sich geben........also eher Unwahrscheinlich!
In diesem Fall hat die Mischaufbereitung aufgegeben, da hier die Waxtatt auf dem hinteren Vergaser soviel Spiel hatte eher viel zu Fett ief, dieses aber durch die Drosselklappenwellen, welche auch ausgelutscht waren schon fast ausgeglichen hatte.
Nun fast viel zu Fett haben die Kerzen natürlich auch gelitten und Teilweise aufgegeben.......wenn man nicht weiterweiß wird nun neben der Vergaseranlage auch an der Zündung rumgefummelt (schließlich haben die nassen, rußigen Kerzen nun nicht mehr richtig gezündet)
.......eins kommt zum Anderen!
Neue Düsenstöcke, Drosselklappenwellen, Drosselklappen, Schwimmerkammerventile und Gestänge sowie Dichtungen.
Alles vernünftig gereinigt und mit Sachverstand aufgebaut und Grundeingestellt.
Eine Waxtattdüse hatte ca. 2mm Spiel........die Andere war "Festgemauert".
Drosselklappenwellen wiesen auch Einlaufspuren auf.
Das passiert schleichend, und nicht auf einer 3 Stündigen Überführungsfahrt.
Dass die Zündung verstellt war liegt mit 100% Sicherheit an ungeschickte oder unwissende Hände.
Der Spitfire springt nun an, hat die Zündung auf 10° gestellt, Synchronisation klappt, nur eben die Gemischfrage steht noch offen (Test mit "Liftpins" war erfolgreich) nun nur noch Feieinstellung.
Eine Frage hätte ich da noch an diejenigen, die immer noch behaupten, dass die Steuerzeiten nicht stimmen:
Wie soll die Steuerkette übergesprungen sein? Dann wären die Zahnräder derart runten ebenso der Kettenspanner und der Motor müsste einen Lärm wie ein Kiesbagger von sich geben........also eher Unwahrscheinlich!
In diesem Fall hat die Mischaufbereitung aufgegeben, da hier die Waxtatt auf dem hinteren Vergaser soviel Spiel hatte eher viel zu Fett ief, dieses aber durch die Drosselklappenwellen, welche auch ausgelutscht waren schon fast ausgeglichen hatte.
Nun fast viel zu Fett haben die Kerzen natürlich auch gelitten und Teilweise aufgegeben.......wenn man nicht weiterweiß wird nun neben der Vergaseranlage auch an der Zündung rumgefummelt (schließlich haben die nassen, rußigen Kerzen nun nicht mehr richtig gezündet)
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Re: SU-Vergaser revidieren
@ Jogi
Nur mal nebenbei gefragt, da ich genau den gleichen Ultraschall-möchte-gerne-Reiniger habe:
Wie lange brauchen solche Vergasergehäuse bei Dir, bis die mal "sauber" sind? Mit Alu- Reinigungsmittel? Grober Schmutz vorher entfernt.
Wenn ich die Gehäuse vorher-nachher angucke, wären das bei mir 5 - 8 Stunden
....little car, big fun...
- Jogi, HB
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Re: SU-Vergaser revidieren
Vorher grob reinigen mit Bremsenreiniger und Zahnbürste.
Reiniger ist eine Mischung aus Spüli und Zitronensäure, bei ca. 40° 20-30 Minuten, danach mit viel Wasser spülen (Zitronensäure), nach dem Spülen mit Druckluft ausblasen und zur Sicherheit und Pflege mit Sprühöl benetzt.
Man könnte nach dem Ultraschallbad die Vergaser auch mit Nussschalen oder Glasperlen "Glanzstrahlen".........das geht aber über eine zeitgenössische (und kostengünstige) Überholung der Gasfabriken hinaus und würde die Kosten sprengen.
Reiniger ist eine Mischung aus Spüli und Zitronensäure, bei ca. 40° 20-30 Minuten, danach mit viel Wasser spülen (Zitronensäure), nach dem Spülen mit Druckluft ausblasen und zur Sicherheit und Pflege mit Sprühöl benetzt.
Man könnte nach dem Ultraschallbad die Vergaser auch mit Nussschalen oder Glasperlen "Glanzstrahlen".........das geht aber über eine zeitgenössische (und kostengünstige) Überholung der Gasfabriken hinaus und würde die Kosten sprengen.
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Re: SU-Vergaser revidieren
Ich habe meist nur Spüli für den Ultraschall benützt. Macht die Zitronensäure viel Unterschied? Wenn ja werde ich es auch mal versuchen.Jogi, HB hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 12:10 Vorher grob reinigen mit Bremsenreiniger und Zahnbürste.
Reiniger ist eine Mischung aus Spüli und Zitronensäure, bei ca. 40° 20-30 Minuten, danach mit viel Wasser spülen (Zitronensäure), nach dem Spülen mit Druckluft ausblasen und zur Sicherheit und Pflege mit Sprühöl benetzt.
Man könnte nach dem Ultraschallbad die Vergaser auch mit Nussschalen oder Glasperlen "Glanzstrahlen".........das geht aber über eine zeitgenössische (und kostengünstige) Überholung der Gasfabriken hinaus und würde die Kosten sprengen.
Ich habe die Dome danach mit der Poliermaschine bearbeitet. Der Glanz hat immerhin einige Jahre gehalten und sie sehen auch heute noch besser aus als vor der Behandlung. Geht schnell, ist billig und funktioniert gut.
Fuhrpark: Spitfire 1500 BJ:1978; NSU Quickly S BJ:1960
- marc
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- Wohnort: Kassel, Walterschen
Re: SU-Vergaser revidieren
Ich habe einen vergleichbaren, allerdings etwas größeren Ultraschallreiniger von Vevor und verwende die üblichen Konzentrate, basisch (Fett) oder sauer (Rost). Meist bei 60°-70°und zwar nacheinander. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen basisch und sauer zu mischen, also Spüli mit Zitronensäure, geht das überhaupt, müsste sich doch neutralisieren?
Viele Grüße
Marc

Marc

- Rolf
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- Registriert: 14. Sep 2006, 19:04
- Wohnort: Oldenburg / Ammerland
Re: SU-Vergaser revidieren
Aluminium polieren in drei Schritten - so mach ich das immer mit Motorradteilen. Am Spitfire mach ich so etwas aber nicht; da ist es mir egal, ob es glänzt oder nicht:greasemonkey hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 16:49 Ich habe die Dome danach mit der Poliermaschine bearbeitet. Der Glanz hat immerhin einige Jahre gehalten und sie sehen auch heute noch besser aus als vor der Behandlung. Geht schnell, ist billig und funktioniert gut.
1.
Manuell fein schleifen (400er, 600er, 800er, 1000er, 2000er Nasssschleifpapier).
2.
Etwa 12 Stunden lang warten. In dieser Zeit bildet sich durch die Luftfeuchtigkeit eine Oxydschicht.
3.
Maschinell polieren mit Polierscheibe (Baumwolle/Filz) und Aluminiumpolierpaste. Das Aluminium muss dabei sehr warm werden.
So erhält man dauerhaften Hochglanz, der nie mehr nachpoliert werden muss (und auch nicht abrasiv nachpoliert werden darf).
Grüße
Rolf


BMW 328 Ci (2000) - Suzuki SV 1000 S (2004) - Triumph Spitfire 1500 (1975) - Yamaha SRX 600 (1988) - Yamaha XJ 900 N (1986)
- greasemonkey
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Re: SU-Vergaser revidieren
Spülmittel ist nicht zwingend basisch und sollte sich deshalb nicht mit der Säure zusammen neutralisieren.
Fuhrpark: Spitfire 1500 BJ:1978; NSU Quickly S BJ:1960
- Andreas C.
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- Wohnort: Giebelstadt
Re: SU-Vergaser revidieren
Hallo zusammen,
ich hatte zwischen Weihnachten und Neujahr ebenfalls erste Versuche mit einem beheizten Ultraschallreiniger gemacht. Die Vergaser der Guzzi mussten neu abgedichtet werden, da bot sich eine gründliche Reinigung an.
Im Guzziforum war neben den eigenen Mischungen aus Spüli und Zitronensäure dieses Zeug empfohlen worden:
EMAG EM-404
Aluminium- und Druckgussreiniger
Ich hab’s ausprobiert und bin schlichtweg begeistert.
Ich hatte die Vergaser im Vorfeld auch mit Messingbürste und Bremsenreiniger grob vorgereinigt. Die Dinger sahen nach 20 Minuten bei 55 Grad aus wie neu.

ich hatte zwischen Weihnachten und Neujahr ebenfalls erste Versuche mit einem beheizten Ultraschallreiniger gemacht. Die Vergaser der Guzzi mussten neu abgedichtet werden, da bot sich eine gründliche Reinigung an.
Im Guzziforum war neben den eigenen Mischungen aus Spüli und Zitronensäure dieses Zeug empfohlen worden:
EMAG EM-404
Aluminium- und Druckgussreiniger
Ich hab’s ausprobiert und bin schlichtweg begeistert.
Ich hatte die Vergaser im Vorfeld auch mit Messingbürste und Bremsenreiniger grob vorgereinigt. Die Dinger sahen nach 20 Minuten bei 55 Grad aus wie neu.
- 14Vorbesitzer
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Re: SU-Vergaser revidieren
Spüli ist heutzutage pH-neutral, Fettlösen funktioniert über die enthaltenen Detergentien. Citronensäure ist auch nicht besonders sauer sondern ein Komplexbildner, der bringt Metallkationen, die sich sonst nicht lösen durch " Komplexierung" in Lösung.
LG
Volker
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